Am 21. Januar 2026 wurden am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM) die diesjährigen Forschungspreise zur Förderung des Nachwuchses in der Lebensmittelchemie von der Silesia-Clemens Hanke-Stiftung verliehen.
Die Erkenntnis, dass die nachhaltigste Investition in die Zukunft Deutschlands in der Entdeckung und Förderung der nachwachsenden Talente liegt, motivierte Clemens Hanke im Jahr 2015 zur Gründung der Silesia-Clemens Hanke-Stiftung. Die Stiftung sichert unter anderem die unabhängige Führung des global agierenden Aromenproduzenten Silesia, ein im Jahr 1910 gegründetes Familienunternehmen mit derzeit weltweit über 900 Mitarbeitenden. Der erfolgreiche Unternehmer Clemens Hanke ist seit 1996 Vorstandsvorsitzender der Silesia Firmengruppe.
Bereits seit 2017 unterstützt die Stiftung die Bachelor-, Master- und Promotions-Absolventen der Lebensmittelchemie an der Technischen Universität München. Die langfristig angelegte Zusammenarbeit im Bereich der Nachwuchsförderung zeichnet unter anderem herausragende Forschungsarbeiten junger TUM-Wissenschaftler in der Lebensmittelchemie aus. Die Silesia-Clemens Hanke-Stiftung und die Technische Universität München gratulieren sehr herzlich und wünschen den Preisträgerinnen und Preisträgern eine erfolgreiche Zukunft!
Mit dem mit 4.000 Euro dotierten Silesia-Clemens Hanke Promotionspreis 2026 wurde Dr. Charlotte Minig ausgezeichnet für ihre hervorragende Dissertation „Molekularer Hintergrund des Geruchs von Polyurethan-Weichschäumen“ am Leibniz-Institut für Lebensmittelsystembiologie der Technischen Universität München.
Zwei mit jeweils 2.000 Euro dotierte Silesia-Clemens Hanke Master of Science Preise 2026 gingen an:
- Luisa Sauer für ihre Master of Science-Arbeit „Entwicklung einer Quantifizierungs-Methode zur Charakterisierung des Einflusses der Verarbeitung auf Pfeffer (Piper nigrum L.) alternata“ am Lehrstuhl für Lehrstuhl Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik an der Technischen Universität München
- Ellora Shania für ihre Master of Science-Arbeit „Optimization of the Biotransformation Process for the Production of Malonylated Glucosides“ an der Professur für Biotechnologie der Naturstoffe an der Technischen Universität München
Mit den Silesia-Clemens Hanke Bachelor of Science Preisen 2026, dotiert mit jeweils 1.000 Euro, wurden ausgezeichnet:
- Steffi Weiß für ihre Bachelor of Science-Arbeit „Zusammenhang zwischen stark prozessierten Lebensmitteln und der menschlichen Gesundheit: Molekulare Grundlagen, biochemische Prozesse und gesundheitliche Auswirkungen “ am Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sen der Technischen Universität München
- Paul Wittkowski für seine Bachelor of Science-Arbeit „Enzymkinetik der Glykosyl-transferase NbUGT72AY1“ am Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik, sowie der Professur für Biotechnologie der Naturstoffe an der Technischen Universität München