ERC Starting Grant "Resilient Oats: Improving Drought Stress Resistance in a Changing Climate - RESIST"

In der Förderperiode 2023 erhielt Prof. Kamal (damals noch als Postdoc bei PGSB, Helmholtz Munich) einen ERC Starting Grant (News). Das Projekt, RESIST hat zum Ziel die Dürrebeständigkeit von Hafer, einer Kulturpflanze, die für die globale Nahrungssicherheit zunehmend wichtiger wird. Dürre stellt eine signifikante Bedrohung für die landwirtschaftlichen Erträge dar, mit weitreichenden wirtschaftlichen Folgen. Da Hafer besonders anfällig für Trockenheit ist, sind Fortschritte in der Züchtung von dürreresistenten Sorten essentiell. Diese Forschung wird durch das kürzlich vollständig annotierte Hafergenom ermöglicht, welches neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Wassernutzungseffizienz und zur Steigerung der Erträge unter extremen Umweltbedingungen eröffnet.
TRR356 PlantMicrobe: Genetische Diversität, die biotische Interaktionen von Pflanzen gestaltet

Der TRR356 “Genetische Diversität, die biotische Interaktionen von Pflanzen gestaltet - PlantMicrobe” fokussiert sich auf die Verbesserung der Pflanzengesundheit durch die Erforschung und Nutzung genetischer Diversität und biotischer Interaktionen zwischen Pflanzen und Mikroorganismen. Dieses innovative Forschungsprojekt nutzt genetische Variationen als Schlüssel zur Entschlüsselung und Beeinflussung der Interaktionen, unterstützt durch moderne Methoden der Genomforschung und bioinformatische Analyse großer Datensätze, bei der wir gemeinsam mit PGSB im Rahmen des TRR356 Projektes “Z03: Comparative genomics to study the diversity and conserved components inherent to the molecular interface of plant-microbe interactions ”unterstützen. Langfristig zielt es darauf ab, genetische Faktoren, die die Pflanzengesundheit fördern, zu identifizieren und biotechnologische Ansätze zur Verbesserung der Nährstoffversorgung und Krankheitskontrolle in der Landwirtschaft zu entwickeln.
HYDROOT - Harnessing root traits for climate-resilient agriculture: adaptive strategies for water stress tolerance
HYDROOT ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Technischen Universität München zur Entwicklung klimaresilienter Kulturpflanzen. Im Fokus steht die Frage, wie Wurzelmerkmale, pflanzengenetische Faktoren und das wurzelassoziierte Mikrobiom die Anpassung von Mais an Trockenheit und schwankende Wasserverfügbarkeit beeinflussen. Dazu kombiniert HYDROOT moderne Methoden der Wurzelphänotypisierung, Bildgebung, Mikrobiomanalyse, Transkriptomik und Multi-Omics-Datenintegration. Das Projekt ist Teil des zweiten Bayerischen Klimaforschungsnetzwerks bayklif2 und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Projektlaufzeit: 1.01.2026 – 31.12.2030
Projektpartner: Nadia Kamal, Mutez Ahmed, Peng Yu und Chris-Carolin Schön, Technische Universität München.
Mapping the genetic diversity of Aegilops longissima using a multi-tiered approach and its use for the development of rust-resistant and salt-tolerant wheat

Dieses Projekt ist ein internationales Forschungsprojekt, das darauf abzielt, die genetische Vielfalt eines wilden Weizenverwandten für die Verbesserung von Weizen nutzbar zu machen. Im Projekt werden genomische Ressourcen für Aegilops longissima entwickelt, darunter ein Pangenom, Analysen eines Diversitätspanels und Genexpressionsdaten. Diese werden mit Phänotypisierung, Metabolomik und GWAS kombiniert, um Gene und Metabolite zu identifizieren, die mit Rostresistenz und Salztoleranz assoziiert sind. Durch die Verknüpfung von Genomik, Stress-Phänotypisierung und funktionellen Analysen soll das Projekt unser Verständnis der Diversität und Evolution von Aegilops longissima erweitern und zugleich neue Ressourcen und Zielstrukturen für die Entwicklung widerstandsfähigerer Weizensorten schaffen.
Projektlaufzeit: 36 Monate
Projektpartner: Nadia Kamal (Technische Universität München, Germany), Raz Avni (University of Haifa, Israel), Martin Mascher (IPK Gatersleben, Germany), Amir Sharon (Tel Aviv University, Israel) und Nir Sade (Tel Aviv University, Israel)
Förderung: DFG-Projekt Nr. 560945069, mit einer internationalen Zusammenarbeit mit Israel in Partnerschaft mit der Israel Science Foundation.